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Mobile Cobot

Maschinenbeladung, KLT Handling & mehr

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Wenn stationäre Automatisierung an ihre Grenzen stößt

In vielen Produktionsbetrieben werden Maschinen noch manuell be- und entladen. Mitarbeiter transportieren Werkstücke zwischen Arbeitsplätzen, versorgen Maschinen mit Material und übernehmen einfache Handhabungsaufgaben. Diese Tätigkeiten binden wertvolle Fachkräfte, schaffen jedoch nur begrenzten Mehrwert.

Die Automatisierung einzelner Maschinen ist zwar technisch möglich, wirtschaftlich aber oft nicht sinnvoll. Gerade bei längeren Taktzeiten stehen Roboter einen Großteil der Zeit ungenutzt still. Gleichzeitig erfordert die Automatisierung von Materialtransport und Maschinenbedienung häufig mehrere separate Systeme, was zusätzliche Schnittstellen und Komplexität schafft.

Besonders bei kleinen Losgrößen, wechselnden Produkten und dynamischen Produktionsumgebungen stoßen solche Konzepte schnell an ihre Grenzen. Gefragt sind flexible Lösungen, die Materialtransport und Maschinenbedienung in einem System vereinen und mehrere Arbeitsplätze mit nur einer Automatisierungslösung bedienen können.

Ein mobiler Cobot verbindet genau diese beiden Welten: autonome Mobilität und präzise Robotik in einem einzigen System.

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Die Lösung: Mobile Cobots für flexible Automatisierung

Mobile Cobots kombinieren einen autonomen mobilen Roboter (AMR) mit einem kollaborativen Roboterarm und schaffen so eine besonders flexible Form der Automatisierung. Statt nur eine einzelne Maschine zu bedienen, kann ein mobiler Cobot Material transportieren, Werkstücke handhaben und mehrere Maschinen autonom be- und entladen. Dadurch steigt die Auslastung der Automatisierung und Investitionen lassen sich wirtschaftlicher nutzen.

Je nach Anwendung stehen verschiedene Plattformen und Roboterarme zur Verfügung. Der ER-FLEX basiert auf dem MiR250 und kann mit Universal Robots UR7e, UR12e, UR16e, UR15 oder UR8 Long ausgestattet werden. Für höhere Traglasten steht der ER-MAX mit UR20 oder UR30 zur Verfügung. Die ER-ABILITY Software ermöglicht die einfache Konfiguration von Navigation, Greifprozessen, Maschinenbedienung und Materialtransport über eine gemeinsame Benutzeroberfläche.

Auch beim Thema Sicherheit bieten Mobile Cobots entscheidende Vorteile. Während der Roboterarm arbeitet, überwachen die Laserscanner des AMR den gesamten Arbeitsbereich. Personen werden frühzeitig erkannt und die Sicherheitsfunktionen von Fahrplattform und Roboterarm arbeiten als gemeinsames System zusammen. Gleichzeitig sorgen offene Schnittstellen wie REST API und OPC-UA für eine einfache Anbindung an ERP-, MES- und Produktionssysteme.

Mobile Cobot: Highlights

  • Mehrere Maschinen bedienen: Ein System automatisiert mehrere Arbeitsplätze statt nur eine einzelne Maschine.

  • Frei konfigurierbare Robotik: Auswahl zwischen verschiedenen Universal Robots Modellen mit unterschiedlichen Reichweiten und Traglasten.

  • Integrierte Sicherheitsarchitektur: Sicherheitsfunktionen von AMR und Cobot arbeiten als gemeinsames System zusammen.

  • Intuitive Software: Programmierung von Navigation, Maschinenbedienung und Handhabungsaufgaben über eine zentrale Oberfläche.

  • Vision-System integriert: Präzise Lokalisierung über Marker sowie QR- und Barcode-Erkennung.

  • Offene Schnittstellen: Einfache Integration in ERP-, MES- und Produktionssysteme über REST API und OPC-UA.

  • Hohe Investitionssicherheit: Anwendungen können bei veränderten Produktionsanforderungen flexibel angepasst werden.

Werkstückhandling und Maschinenbeladung

Mobile Cobots eignen sich ideal für die automatisierte Übergabe von Werkstücken zwischen verschiedenen Bearbeitungsstationen. Mithilfe von Standardgreifern, Vakuumgreifern oder kundenspezifischen Greifsystemen können Bauteile, Werkstückträger oder Behälter präzise aus Maschinen entnommen, transportiert und an definierten Zielpositionen wieder abgelegt werden.

Der freie Platz auf der AMR-Plattform kann dabei als mobiler Puffer genutzt werden. Fertigteile oder Werkstückträger werden nach der Entnahme zunächst auf dem Roboter abgelegt und anschließend autonom zur nächsten Maschine, einem Prüfplatz oder einem Pufferlager transportiert. Durch die Anbindung an Maschinensteuerungen, MES- oder ERP-Systeme können Fahraufträge automatisch ausgelöst werden.

Besonders geeignet für: Zerspanende Betriebe mit längeren Taktzeiten, Halbleiterindustrie, Prüfprozesse, Laborautomation und Fertigungen mit mehreren Bearbeitungsstationen.

KLT-Handling und Materialversorgung

Mobile Cobots eignen sich hervorragend für die automatisierte Versorgung von Produktionsarbeitsplätzen mit KLT-Behältern. Mithilfe spezieller Greifersysteme können Kleinladungsträger gezielt aus Kanban-Regalen, Bereitstellflächen oder Materialbahnhöfen entnommen und autonom zum Verbrauchsort transportiert werden.

Über individuelle Aufbauten auf der Plattform können mehrere KLT-Behälter gleichzeitig transportiert werden. So kann der mobile Cobot verschiedene Arbeitsplätze nacheinander anfahren und das benötigte Material bedarfsgerecht bereitstellen. Dank des integrierten Vision-Systems sind auch Palettier- und Depalettieraufgaben möglich, bei denen die Kamera Palettenmuster und Behälterpositionen erkennt.

Besonders geeignet für: Unternehmen mit hoher Kommissionierleistung, Montagebetriebe, Spritzgussunternehmen, Kanban-Prozesse und Betriebe mit vielen Maschinen, Materialhöhen und Bereitstellpunkten.

Multifunktionale Automatisierung

Nicht jede Automatisierungsaufgabe lässt sich mit einem einzigen Greifersystem lösen. Durch die Integration eines automatischen Werkzeugwechslers kann der mobile Cobot verschiedene Greifsysteme selbstständig wechseln und dadurch unterschiedliche Aufgaben mit nur einem Robotersystem übernehmen.

Je nach Auftrag wählt der Roboter automatisch das passende Werkzeug aus. So können Bauteile mit Fingergreifern, flächige Produkte mit Vakuumgreifern, KLT-Behälter mit Spezialgreifern oder kundenspezifische Werkstücke mit Sondergreifern gehandhabt werden. In Kombination mit einem GRIP-Werkzeugwechsler entsteht ein multifunktionales Robotersystem für wechselnde Aufgaben.

Besonders geeignet für: Unternehmen mit hoher Variantenvielfalt, wechselnden Produkten, mehreren Greifaufgaben, kleinen Losgrößen, flexibler Fertigung, Montagebereichen und Automatisierungsprojekten, bei denen ein Roboter mehrere Prozesse abdecken soll.

Werkstückhandling und Maschinenbeladung

Mobile Cobots eignen sich ideal für die automatisierte Übergabe von Werkstücken zwischen verschiedenen Bearbeitungsstationen. Mithilfe von Standardgreifern, Vakuumgreifern oder kundenspezifischen Greifsystemen können Bauteile, Werkstückträger oder Behälter präzise aus Maschinen entnommen, transportiert und an definierten Zielpositionen abgelegt werden.

Der freie Platz auf der AMR-Plattform kann dabei als mobiler Puffer genutzt werden. Fertigteile oder Werkstückträger werden nach der Entnahme zunächst auf dem Roboter abgelegt und anschließend autonom zur nächsten Maschine, einem Prüfplatz oder einem Pufferlager transportiert. Durch die Anbindung an Maschinensteuerungen, MES- oder ERP-Systeme können Fahraufträge automatisch ausgelöst werden.

Besonders geeignet für: Zerspanende Betriebe mit längeren Taktzeiten, Halbleiterindustrie, Prüfprozesse, Laborautomation und Fertigungen mit mehreren Bearbeitungsstationen.

KLT-Handling und Materialversorgung

Mobile Cobots eignen sich hervorragend für die automatisierte Versorgung von Produktionsarbeitsplätzen mit KLT-Behältern. Mithilfe spezieller Greifersysteme können Kleinladungsträger gezielt aus Kanban-Regalen, Bereitstellflächen oder Materialbahnhöfen entnommen und autonom zum Verbrauchsort transportiert werden.

Über individuelle Aufbauten auf der Plattform können mehrere KLT-Behälter gleichzeitig transportiert werden. So kann der mobile Cobot verschiedene Arbeitsplätze nacheinander anfahren und das benötigte Material bedarfsgerecht bereitstellen. Dank des integrierten Vision-Systems sind auch Palettier- und Depalettieraufgaben möglich, bei denen die Kamera Palettenmuster und Behälterpositionen erkennt.

Besonders geeignet für: Unternehmen mit hoher Kommissionierleistung, Montagebetriebe, Spritzgussunternehmen, Kanban-Prozesse und Betriebe mit vielen Maschinen, Materialhöhen und Bereitstellpunkten.

Multifunktionale Automatisierung

Nicht jede Automatisierungsaufgabe lässt sich mit einem einzigen Greifersystem lösen. Durch die Integration eines automatischen Werkzeugwechslers kann der mobile Cobot verschiedene Greifsysteme selbstständig wechseln und dadurch unterschiedliche Aufgaben mit nur einem Robotersystem übernehmen.

Je nach Auftrag wählt der Roboter automatisch das passende Werkzeug aus. So können Bauteile mit Fingergreifern, flächige Produkte mit Vakuumgreifern, KLT-Behälter mit Spezialgreifern oder kundenspezifische Werkstücke mit Sondergreifern gehandhabt werden. In Kombination mit einem GRIP-Werkzeugwechsler entsteht ein multifunktionales Robotersystem für wechselnde Aufgaben.

Besonders geeignet für: Unternehmen mit hoher Variantenvielfalt, wechselnden Produkten, mehreren Greifaufgaben, kleinen Losgrößen, flexibler Fertigung, Montagebereichen und Automatisierungsprojekten, bei denen ein Roboter mehrere Prozesse abdecken soll.

Präzise Positionierung durch integrierte Vision-Technologie

Viele Automatisierungsaufgaben scheitern nicht am Transport, sondern an der präzisen Übergabe von Werkstücken. Maschinen, Regale, Werkstückträger oder Paletten befinden sich in der Praxis selten exakt an der gleichen Position. Das integrierte Vision-System von Enabled Robotics gleicht diese Toleranzen automatisch aus und ermöglicht eine präzise Positionierung des Roboterarms direkt am Zielort.

Über Referenzmarker kann sich der mobile Cobot vor Maschinen, Regalen oder Übergabestationen auf einen Millimeter genau einmessen. Gleichzeitig ermöglicht die Kameratechnologie auch die Erkennung von Werkstückträgern, KLT-Behältern oder Palettenmustern. Dadurch können viele Anwendungen ohne zusätzliche Sensorik oder aufwendige mechanische Führungssysteme realisiert werden.

  • Millimetergenaue Positionierung: Präzise Aufnahme und Ablage von Werkstücken und Werkstückträgern.

  • Markerbasierte Lokalisierung: Automatische Referenzierung vor Maschinen, Regalen und Übergabestationen.

  • Palettieren und Depalettieren ohne Marker: Erkennung von KLT-Schlichtmustern direkt auf der Palette.

  • Flexible Prozesse: Neue Pick- und Place-Positionen können per Software ergänzt werden.

  • QR- und Barcode-Erkennung: Identifikation von Behältern, Werkstücken und Transportaufträgen.

Warum auf humanoide Roboter warten?

Humanoide Roboter gelten als Zukunft der Automatisierung. Viele der damit verbundenen Anwendungsfälle lassen sich jedoch bereits heute mit mobilen Cobots realisieren. Material transportieren, Maschinen be- und entladen, Werkstücke handhaben oder KLTs bereitstellen – all das ist mit industriell erprobten Systemen bereits heute möglich.

Mobile Cobot automatisiert Nachtschicht bei Siltectra

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